Entspanntes Pferd bei sanfter Hufpflege


Jeder Besitzer eines Equiden, egal ob Pferd, Esel oder Muli weiß, dass die Hufe seines Tieres regelmäßiger Pflege und Bearbeitung bedürfen. Nur so bleibt ein Huftier dauerhaft gesund und leistungsfähig.

Die Wahl des richtigen Hufprofis ist nicht immer einfach. Gut erreichbar muss er sein und bereit, im Notfall zwischen den Terminen zu erscheinen. Besitzer von Pferden, Eseln und Mulis wissen, dass es ein Glücksfall ist, wenn man auf die Dienstleistungen eines excellenten Hufprofis zurückgreifen kann.

Was ist sanfte Hufpflege?

Das Konzept NHC - Natural Hoof Care, fußt auf Beobachtungen und Analysen der Hufe von freilebenden Pferden. Es gibt Studien der Universität Queensland in Australien, die sich mit den Brumbies, den Australischen Wildpferden befasst. Jaime Jackson hat die Hufe der wildlebenden Pferde in den USA beobachtet. Sowohl in den USA als auch in Australien leben die meisten der wilden Pferde in trockenen Gegenden mit rauem, steinigen Untergrund. Auf der Suche nach Nahrung, welche in den, durch die Pferde bewohnten Gebieten, meist sehr spärlich wächst. Die Pferde laufen während der Nahrungssuche am Tag teilweise 30 Kilometer und mehr.

Natürlich gehaltene Pferde mit gesunden Hufen

Ihre Hufe haben sich diesen hohen Anforderungen hervorragend angepasst. Abrieb und Wachstum der Hufe sind abgestimmt. Die Tiere habe gesunde, kräftige Hufe. Kein Hufschmied oder Hufpfleger muss hier regulierend eingreifen, alles geschieht ganz natürlich. Durch mäßige Beanspruchung und das Leben auf weichem Untergrund müssen die Hufe bearbeitet werden, um die Hufgesundheit zu erhalten und Fehlstellungen sowie Huferkrankungen vorzubeugen.

Bei der Hufpflege nach dem Konzept von NHC-Natural Hoof Care, kommte es nicht darauf an, den Huf in das Bild einer vermeintlichen Idealvorstellung zu "pressen". Vielmehr geht es darum, das gesamte Tier, den Bewegungsapparat, die naturgegebene Stellung der Beine usw. zu berücksichtigen. In Anbetracht dieser Aspekte wird der Huf bearbeitet. Ziel ist nicht, einen typischen Mustanghuf zu formen, sonderm den Pferd die Möglichkeit zu geben, so komfortabel und gesund wie nur möglich zu laufen. Die NHC Hufpflege ist wenig invasiv. Es wird schonend korrigiert.

Als Besitzer eines Equiden sollten Sie auch im Alltag Wert darauf legen, dass Ihr Pferd, Esel oder Muli in einem Umfeld lebt, dass gesundheitsfördernd ist. Ideal sind Paddock-Trails mit verschiedenen Untergründen, also auch steinige Passagen. Der Laufdrang des Tieres wird somit befriedigt und durch verschiedene Reize, ausgelöst durch rauen Boden, wird das gesunde Hufwachstum gefördert.

Ernährung ist ein weiterer wichtiger Aspekt, bei der Gesunderhaltung der Hufe und des Tieres im Allgemeinen. Nicht nur die Menge des bereitgestellten Futters ist entscheidend, sondern auch die Qualität. Optimal ist eine Art der Fütterung, bei der das Tier von Futterplatz zu Futterplatz läuft und nicht den ganzen Tag an der Heuraufe steht. Auch hier bietet der Paddock-Trail gute Anreize. Im Internet finden Sie viele Anregungen, um sich Ihren Paddock-Trail anzulegen.

Was weiter, macht eine sanfte Hufpflege aus?

Der Umgang mit dem Tier, vor und während der Hufbearbeitung. Ein Hufbearbeitungsprofi sollte sich immer die Zeit nehmen, die das Tier benötigt. Gerade bei unerfahrenen Tieren oder Tieren, die bereits schlechte Erfahrungen auf diesem Gebiet gemacht haben, ist das unabdingbar.

Zwei Erfolgsgeschichten der Brandenburger NHC-Hufpflegerin Katharina Klann aus der Prignitz.

Das Waliser Pony "Speedy" wollte bei seinem vorherigen Hufschmied nie stillstehen. Beißen und Schlagen mit den Vorderhufen waren seine Taktik, wenn der Hufprofi auf ihn zumarschierte. Oft in Eile und willens, das kleine Pferd schnellstmöglich abzuarbeiten, denn der Tagesplan enthielt noch etliche weitere Pferde, die bearbeitet werden mussten. Ein Kommentar des Hufschmiedes zur Besitzerin: "Der muss einfach mal ordentlich durchgeprügelt werden, dann lernt er auch stillzustehen." Darauf hin trennte sich die Besitzerin von diesem Schmied und suchte nach einer neuen Lösung. 

Pony Speedy schaut interessiert bei der Hufpflege zu

 

Sie stieß auf Katharina Klann. Die, in der Prignitz lebende, Brandenburgerin nahm sich die Zeit, die das Pony "Speedy" benötigte. Miit dem Ergebnis, dass das Pony heute während der Hufbearbeitung nicht angebunden oder festgehalten werden muss.

Neugierig nimmt er Teil an dem, was die Hufpflegerin tut.

Im Anschluss an seine Pediküre steht er, entspannt gähnend dabei, während die Hufe seines Pferdefreundes bearbeitet werden.

Pony Speedy findet Katharina Klann macht das prima

 

Der Araber-Mix "Asa Ben Asad" ist ein Veteran auf allen Ebenen. Was ihm nicht passt, das tut er nicht. Schmied, Tierarzt, Reiter, dieses Pferdchen weiß mit seinen nunmehr 26 Jahren genau, wie er seinen Willen durchsetzt. Wenn man sich diesem Pferd mit Freundlichkeit, Sanftmut und Ruhe nähert, dann macht er alles mit. Auch ihm gab Hufpflegerin Katharina Klann die benötige Kennenlernzeit. Heute wird sie mit leisem Brummeln von ihm begrüßt, wenn Sie kommt, um seine Hufe zu bearbeiten.

Araber-Mix "Asa Ben Asad" genießt seine Pediküre

Auch Asa Ben Asad muss werder angebungen noch festgehalten werden. Er genießt einfach die Aufmerksamkeit, die ihm zuteil wird um danach tiefenentspannt zu dösen.

So sollte Hufpflege immer sein. Fachlich kompetent und schonend für die Tiere. Jedes Tier sollte das Glück haben, die Hufbearbeitung als eine interessante Bereicherung seines Alltages ansehen zu können und nicht als Tortur.

Wenn Ihr Tier auch in die sanften, kundigen Hände von Katharina Klann, NHC-Hufpflegerin geben möchten, so nehmen Sie Kontakt auf unter: 0163-1811136 oder per e-mail:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  

Die Vorteile des barhuf laufenden Equiden

Durch eine lange Zeit der Evolution sind unsere heutigen Pferde, Esel und Mulis zu dem geworden, was sie heute sind. Huftiere mit einem überaus belastungsfähigen Bewegungsapparat. Wichtig für den Erhalt der Gesundheit und Belastbarkeit der Hufe sind eine artadäquate Haltung, Nutzung, Fütterung und Unterbringung der Tiere. Ein gepflegter, gesunder Huf ist in der Lage, sich jedem natürlichen Untergrund anzupassen. Dazu ist es wichtig, dass ein Pferd oder Esel regelmäßig auf verschiedensten Untergründen bewegt wird. Bei konsequenter, regelmäßiger Bewegung des Tieres über verschiedene Böden wie Sand, steinige Wege usw., passt sich das Hufwachstum an die natürlichen Herausforderungen an.

Islandpferde 700px

Equiden die auf unbeschlagenen Hufen laufen, können den vollen Funktionsumfang ihrer Hufe nutzen. Während des Gehens in verschiedenen Gangarten dehnt sich die Hornkapsel des Hufes beim Auffußen leicht aus und zieht sich danach wieder zusammen. Dadurch wird die Durchblutung des Hufes gefördert. Dies wiederum begünstig den Transport von Nährstoffen und den Abtransport von Stoffwechselprodukten. Das Hufwachstum und eine gute Hornqualität werden somit gefördert und Stoffwechselerkrankungen wird vorgebeugt.

Weiterhin dient der Huf, in Verbindung mit dem Strahl, als Stoßdämpfer. Bei jedem Schritt, in jeder Gangart wird der Aufprall aufgefangen, wodurch die Gelenke geschont werden.

Der Huf dient dem Pferd, Esel und Muli als Tastorgan. Equiden können mit ihren Hufen den Boden erfühlen. Sie erkennen Unebenheiten, Steine und andere Unregelmäßigkeiten auf dem Untergrund.

Bei Nässe und Glätte laufen unbeschlagene Tiere deutlich sicherer, denn ihre Hufe haben mehr "Grip", als die Hufe eines beschlagenen Tieres.

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Die Unfallgefahr beim Spielen der Tiere untereinander verringert sich deutlich, im Vergleich zu beschlagenen Tieren. Selbiges gilt dafür, wenn ihnen ein Tier versehentlich auf den Fuß tritt.

Die Barhufpflege ist kostengünstiger als ein Rundumbeschlag. Durch den langfristigen Erhalt der Hufgesundheit sparen Sie zusätzlich Tierarztkosten.

 

Warum keine Hufeisen?

Viele Pferde werden noch immer mit Hufeisen beschlagen, in vielen Fällen einer Tradition folgend, nicht zwingend aufgrund einer wirklichen Notwendigkeit. Die wenigsten Pferde werden so stark im Alltag belastet, dass ein Beschlag wirklich nötig ist. Abgesehen vom Kostenfaktor, bringt das Beschlagen der Hufe immer Probleme mit sich.

Beschlagene Hufe mit ausgebrochenem Hufrand

Trittsiegel von beschlagenen Hufen

Die Natürlichen Funktionen des Hufes werden eingeschränkt. Die Nagellöcher, sowie der Raum zwischen Hufeisen und Huf begünstigen die Anfälligkeit des Hufes für das Eindringen von Schadkeimen und Pilzen. Das Aufbrennen schädigt die Hornstruktur des Hufs. Beim Weidegang wird die Grasnarbe durch beschlagene Hufe stärker beansprucht, als es bei unbeschlagenen Hufen der Fall ist. Beim Spielen der Pferde untereinander können beschlagene Hufe deutlich schwere Verletzungen hervorrufen, als Hufe ohne Beschlag.


Die Auswirkungen des Bergbaus auf die Landschaft

Das Eisen, welches für die Hufeisen benutzt wird ist zwar ein natürlicher Rohstoff, doch der Abbau von Eisenerz schädigt die Umwelt in den Abbaugebieten. Ein großer Teil, des in Deutschland genutzten Eisens wird in Brasilien abgebaut. Die Auswirkungen auf die Natur werden missachtet, die Menschen in den Abbaugebieten leiden unter den Folgen der Montanindustrie. Der Export nach Deutschland belastet die Umwelt zusätzlich.

Ein weiterer Werkstoff, der für die Herstellung moderner, leichter Hufbeschläge sehr gefragt ist, ist Kunststoff. Die Auswirkungen auf die Huffunktionen sind nicht so gravierend, wie bei Eisenbeschlägen, dennoch einschränkend. Kunststoffe benötigen Ressourcen für die Produktion, welche sich ungünstig auf die Natur auswirken. Durch den Abrieb gelangen Mikropartikel in die Umwelt.

Kontakt:

Sanfte Hufpflege

Katharina Klann

Sarglebener Dorfstraße 1

19357 Karstädt OT Sargleben

Mobil: 0163-1811136

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