Havelland

Havelland


Das Havelland erhielt seinen Namen vom längsten rechte Elbe-Nebenfluss, der Havel. Diese durchfließt das Havelland auf einer Länge von ca. 334 Kilometern, wobei Quelle und Mündung der Havel nur 94 Kilometer voneinander entfernt liegen.

Für Naturliebhaber hat das Havelland einiges zu bieten. Im Naturpark Westhavelland befindet sich die untere Havelniederung welche das größte Feuchtgebiet des westeuropäischen Binnenlandes ist. 


Die Länder Brandenburg und Sachsen-Anhalt setzen sich seit vielen Jahren, gemeinsam mit Naturschutzorganisationen dafür ein, dass ein großer Teil der Havel renaturiert wird, um zumindest streckenweise, die ursprüngliche Auenlandschaft wieder zu beleben. Für viele Vogelarten wie Pirol, Graureiher, den Schwarzstorch und den schwarzen Milan sowie tausende Zugvögel, die als Wintergäste kommen, ist dieses Projekt von großer Bedeutung. Wasserliebenden Säugetieren wie Biber und Fischotter und Fischen wie dem Neunauge wird damit ein natürliches Habitat wiedergegeben, dass an vielen Stellen in Deutschland leider nicht mehr zu finden ist. 

Der Himmel bei Nacht über dem Westhavelland ist, trotz seiner Nähe zur Hauptstadt Berlin, von einzigartiger Dunkelheit. Die Lichtverschmutzung ist so gering, dass hier die Milchstraße in ihrer vollen Schönheit am Brandenburger Nachthimmel zu bewundern ist. Dies führte dazu, dass im Jahre 2014 der Naturpark Westhavelland, von der Dark Sky Association, als der erste deutsche Sternenpark anerkannt wurde. 

Erholungssuchenden bietet das traumhafte Havelland eine Fülle von Möglichkeiten, um die Natur auf schonende Weise zu erkunden und zu erleben. Kanutouren, Radwandern auf dem Havellandradweg, Wanderungen durch die lieblichen Landschaften oder Fahrten mit der Draisine sind nur wenige Beispiele von der Vielfalt, die im Havelland geboten wird.