Einatmen, Luft anhalten und den Auslöser drücken... Naturfotograf Frank Langhanke weiß immer genau, wann der richtige Moment gekommen ist.

Zoom Licht und Schatten

Wer die traumhaft schönen Natur- und Landschaftsbilder von Frank Langhanke sieht, der spürt gleichermaßen diese tiefe Liebe zur Natur mit all ihren wundervollen Orten und ihren einzigartigen Bewohnern.

Wenn sich Frank Langhanke auf die Pirsch begibt und durch die Wiesen, Wälder und Felder streift, dann ist er nur mit seiner Kamera "bewaffnet".

Mit Geduld und viel Verständnis von den Lebensgewohnheiten seiner zwei- und vierbeinigen Motive schafft er es, einzigartige Momente für die Ewigkeit festzuhalten.

 

Die Auvergne ist eine Landschaft in Zentralfrankreich. In diesem einzigartigen Fleckchen Erde finden sie zahlreiche Vulkane, Kraterseen, Wälder und Wiesen. Bereits alte Kulturen wie die Kelten und die Römer haben diesen Landstrich besiedelt. Jahrhundertlange Selbstversorgung der einheimischen Bevölkerung hat einige wunderschöne und robuste Tierrassen hervorgebracht, wie das Salers-Rind und das Aubrac-Rind. In der Auvergne leben diese fantastischen Tiere, fern von Massentierhaltung oder dem Zwang eines Lebens an der Kette in der Anbindehaltung, ganzjährig in der Natur. Die Kuhmütter bekommen ihre Kinder alleine und kümmern sich liebevoll um ihren Nachwuchs.

Rinder sind sehr soziale Geschöpfe und gehen, wenn sie die Möglichkeit haben, lebenslange Bindungen und Freundschaften ein. Eine Kuhmutter liebt ihr Kind genauso wie jede andere Mutter. Jede Kuh leidet, wenn man sie ihres Kindes beraubt. In der Auvergne dürfen die Kälber die Liebe Ihrer Mütter noch genießen. 

 

Die künstlerischen Steinbauten fügen sich harmonisch in die Landschaft. Sie untermalen die einzigartige Schönheit der Natur. Durch dieses Zusammenspiel von Kultur und Landschaft ist die Auvergne ein ganz besonderes Ziel für Naturliebhaber. Diese Harmonie, abgerundet durch die Lichtstimmung,  wurde hier fotografisch eingefangen.

 

Den Blick in die Ferne schweifen lassen und die Stille genießen. Das Meer mit seiner Unendlichkeit ist voller Geheimnisse und voller Poesie. Hier können Träume und Gedanken auf Reisen gehen - bis an den Horizont und darüber hinaus. Wer zum Träumen nicht bis an die Ostsee fahren möchte, der kann eines der Fotokunstwerke von Frank Langhanke erwerben, um daheim jederzeit in ferne Gefilde reisen zu können.

 

Ein Tier in Bewegung ist großer Ausdruck von Lebendigkeit und Lebensfreude. Diese einzigartigen, vergnüglichen Momente mit der Kamera für die Ewigkeit festzuhalten ist eine große Kunst, die nicht jeder beherrscht. Dieser kleine Kerl auf dem Bild erweckt den Eindruck, als würde er im nächsten Augenblick aus dem Bild direkt ins Wohnzimmer springen, einen mit den nassen Pfötchen anstupsen und darauf hoffen, dass man ihm den Ball noch einmal wirft.

 

Herausforderung Wildtierfotografie

Es braucht viel Geduld und Leidensfähigkeit, um erfolgreich von einer Foto-Pirsch heimkehren zu können. Ein Naturfotograf muss gründlich recherchieren, wo und wann er seine Fotomodelle antreffen könnte. Er begibt sich an den auserkorenen Ort des Geschehens und - er wartet. Stundenlang, Tagelang, bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit. Im Sommer sitzt er, bei brütenden Hitze oder drückend schwüler Luft. Die Mücken umschwirren ihn und fallen in Myriaden über ihn her. Doch ein echter Naturfotograf lächelt über derartige "Kleinigkeiten". Das einzige was zählt, ist das Motiv. So harrt der Fotokünstler aus, die Kamera immer bereit. Wer beharrlich genug ist, der wird dann mit wundervollen Naturszenarien belohnt.

 

Im Winter, bei Eiseskälte und Schnee, sitzen die meisten Menschen gerne in der warmen Stube, lesen ein gutes Buch und genießen einen heißen Tee. Der Naturfotograf hingegen begibt sich auch in der kalten Jahreszeit hinaus. Wenn Mutter Natur ihr zart-weisses Winterkleid angelegt hat und die kahlen Bäume mit ihren dunklen Leibern einen reizvollen Kontrast dazu bilden, kann ein Fotokünstler einfach nicht widerstehen.

Der Zauber einer Märchenwelt, belebt von ihren wilden Bewohnern.  Eingefangen und dennoch in Freiheit belassen. Diese Art des Jagens schont die Natur und ihre Geschöpfe. Kein Blei belastet die Umwelt und kein Leben muss enden, um eine eindrucksvolle Trophäe mitzubringen.

Bei der Wildtierfotografie verzichtet Frank Langhanke konsequent darauf, zu "ludern"  - mit ludern bezeichnet man das Auslegen von Futterködern um besonders seltene Spezies anzulocken. Geduldig wartet der Künstler, bis sich das Lebewesen, das er abzulichten hofft, endlich in seiner vollen Schönheit zeigt.

 

Die Wiederkehr der Wölfe nach Deutschland ist aus Sicht derer, welche die Natur wirklich lieben und verstehen, ein großer Gewinn für die hiesige Fauna. Der Wolf ist ein wichtiger Regulator und gehörte, bis zu seiner Ausrottung durch die Menschen hier im Land, zu den üblichen Bewohnern deutscher Wälder. Wenn ein Wolf mit seiner Familie auf die Jagd geht, so ist das eine Notwendigkeit des Überlebens.

Kein Wolf käme jemals auf die Idee, ein Tier zu töten, um sich dessen Kopf, als fragwürdige Dekoration, an die Wände seines Baus zu hängen. Wölfe erbeuten für gewöhnlich auch nicht die stärksten und vitalsten Mitglieder einer Spezies, denn diese könnten sie kaum fangen. Sie wählen ein Tier, welches alt, krank oder schwach ist und so zur geeigneten Beute für die Wölfe wird.

Alte Märchen vom "bösen" Wolf sind eben das - Märchen. Der Wolf hat vor langer Zeit gelernt, dass er sich vor uns Zweibeinern lieber im Dickicht verbirgt.

 

Wölfe sind sehr soziale Geschöpfe mit ausgeprägtem Familiensinn, sie sollten als Vorbilder dienen für eine Gesellschaft, in der zu viel Egoismus gelebt wird. Vor langer Zeit haben Menschen die Wölfe, als ihre Geschwister hier auf Erden, geachtet und respektiert.  Freuen wir uns also darüber, dass unsere wunderschönen Geschwister den Weg wieder hierher gefunden haben und seien wir bereit, "unser" Land mit ihnen zu teilen.

 

Über Frank Langhanke

Frank Langhanke ist nicht nur ein begnadeter Fotokünstler. Er setzt sich auch in seiner Freizeit, gemeinsam mit Freunden und Familie für die Natur, die Umwelt und deren Bewohner ein.

Da für sein Verständnis der Mensch ein Teil der Natur ist, schließt er diese ganz selbstverständlich in sein schützerisches und unterstützendes Handeln mit ein. Mit einem Verständnis, das sich sowohl auf seine Heimatregion - Brandenburg und das Havelland - bezieht als auch weltweit agierend.

Frank Langhanke ist Förderer und Sponsor für ein Projekt zur Hilfe der Lakota in Nord Amerika - ein natives Volk, das unter vielen Folgen der westlichen Zivilisation zu leiden hat. Das Volk der Lakota liegt ihm seit seinem Besuch in ihrem Reservat und seinen Begegnungen mit diesen Menschen ganz besonders am Herzen. Daher kommt auch sein ganz persönliches Motto mitakuye oyasin - ich bin mit allem verwandt.

Mehr über Frank Langhanke, seine Projekte und sein Engagement erfahren Sie auf seiner Internetseite.

Visit the site from nature photographer Frank Langhanke. Take a view on his site an enjoy fantastic pictures from nature and wildlife.

 

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